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TdV Aktuell 02.10.2023 - 23:06
 
12.11.2007 "Elisabeth" löst Roman Polanskis "Tanz der Vampire" ab

Der letzte Biss der Berliner Vampire ist terminiert: Am 30. März ist Roman Polanskis "Tanz der Vampire" zum letzten Mal im Berliner Theater des Westens zu erleben.

Die Vampire verabschieden sich von Berlin nach einer √ľberaus erfolgreichen Spielzeit. Das Ensemble, u. a. mit Alexander Klaws und Thomas Borchert in den Hauptrollen, verwandelte in der Hauptstadt bereits 500.000 Besucher in neue Vampirfans. Die einj√§hrige Spielzeit wurde vor kurzem um weitere drei Monate bis zur Derniere am 30. M√§rz verl√§ngert.

Mit "Tanz der Vampire" f√ľhrte Oscarpreistr√§ger Roman Polanski zum ersten Mal an einem Berliner Theater Regie. Die Arbeit am Theater des Westens begeisterte den 74-J√§hrigen: "Es war sehr aufregend, in Berlin frisches Blut f√ľr die Vampire zu finden. Das Theater des Westens war und ist ein magischer Spielort. Die Arbeit an diesem Theater war eine wundersch√∂ne Zeit f√ľr mich. Danke Berlin!"

Polanski legte bei der B√ľhnenadaption gr√∂√üten Wert auf die N√§he zum grundlegenden Charakter seines Films; die Musik dazu komponierte Jim Steinman, Buch und Liedtexte schrieb Michael Kunze. Der Vorverkauf f√ľr die letzten Vorstellungen "Tanz der Vampire" l√§uft, die Show ist t√§glich - au√üer montags - im "TdW" an der Kantstra√üe zu erleben.

Nach Roman Polanski wird Opern- und Theaterregisseur Harry Kupfer am Theater des Westens Regie f√ľhren: Ab April 2008 wird hier das Erfolgsmusical "Elisabeth" von Michael Kunze und Sylvester Levay pr√§sentiert.

"Elisabeth" ist das erfolgreichste original-deutschsprachige Musical √ľberhaupt. √úber sieben Millionen Zuschauer in zehn L√§ndern sahen das St√ľck √ľber das Leben der √∂sterreichischen Kaiserin Elisabeth, die vor allem als "Sisi" bekannt war.

"Elisabeth" erzählt die Geschichte einer selbstbewussten Frau, die sich gegen alle Widerstände durchsetzt. Ihr historisch getreu dargestelltes Leben wird als Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und dem Tod geschildert. Ihr Leben am Wiener Hof, das wie ein Märchen begann, entwickelte sich schnell zu einem Drama voller Entbehrungen und Machtkämpfe. Als moderne und starke Frau kämpfte sie gegen die persönlichen und höfischen Zwänge an - und scheiterte doch auf tragische Weise.

In Berlin wird "Elisabeth" in einer neuen Inszenierung von Harry Kupfer zu sehen sein. Harry Kupfer f√ľhrte bereits bei der Urauff√ľhrung 1992 in Wien Regie. Der ehemalige Chefregisseur der Komischen Oper wird zum ersten Mal am Theater des Westens arbeiten, mit dem er ganz besondere Erinnerungen verbindet: "In der damaligen St√§dtischen Oper habe ich Anfang der 50er Jahre meine ersten Opern erlebt, meinen ersten ,Tristan' und meinen ersten ,Ring' gesehen. Das Theater des Westens hat in mir die Leidenschaft f√ľr Theater und Oper geweckt. Fast jede Woche bin ich damals als Sch√ľler hierher gekommen und habe mir die St√ľcke angeschaut, im zweiten Rang, auf den g√ľnstigsten Pl√§tzen.", so Kupfer.

Harry Kupfer inszeniert noch bis Ende November an der polnischen Nationaloper im Teatr Wielki in Warschau, bevor die Auditions und Proben f√ľr "Elisabeth" beginnen: "Ich bin sehr gespannt auf die Arbeit am Theater des Westens. ,Elisabeth' in Berlin und in diesem Haus zu inszenieren ist eine spannende Aufgabe, auf die ich mich schon jetzt sehr freue."

Die Premiere im Theater des Westens ist der Auftakt zu einer gro√üen Spielserie, die "Elisabeth" zu weiteren Spielorten in Deutschland und in der Schweiz f√ľhren wird. F√ľr Berlin ist eine Spielzeit bis Mitte August 2008 vorgesehen. Die Auditions finden im Dezember statt.

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