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TdV Aktuell 27.06.2017 - 03:57
 
08.02.2010 Theaterumbau für die Vampire geht in die heiße Phase







Schleppen, schrauben, sortieren - im Palladium Theater läuft der Umbau für den „Tanz der Vampire“ auf Hochtouren. Insgesamt 25 LKWs liefern bis Ende der Woche jede Menge Gepäck von Graf von Krolock & Co. an. Darunter befinden sich tonnenschwere Bühnenteile, mehr als 320 Scheinwerfer, über 230 Kostüme und 150 Perücken. Allein die Grabwand mit den Vampirsärgen ist zusammengebaut sechs Meter breit, sieben Meter hoch und wiegt drei Tonnen. Eines der markantesten Kulissenteile von „Tanz der Vampire“, das Wirtshaus, bringt es sogar auf über sechs Tonnen.

Dafür, dass die sechs Meter hohe Wendeltreppe, die Nebelmaschinen, die künstlichen Fingernägel und alle Blutbeutel zur richtigen Zeit am richtigen Platz sind, sorgt ein ausgeklügelter Zeitplan. Alle Fäden laufen bei Clemens Weissenburger, dem technischen Leiter des Produktionsaufbaus, zusammen. Er hat bereits vor zehn Jahren, als die Vampire zum ersten Mal in Stuttgart waren, den Aufbau koordiniert und erklärt: „Die Bühnenteile sind extra so konstruiert, dass wir sie in kurzer Zeit ab- und wieder aufbauen können. Der Zeitplan ist zwar sehr straff, doch wir schaffen es!“

Viel Zeit, alle Kisten, Kartons und Kabel auszupacken und zu verstauen, bleibt den Technikern, Schneidern und Maskenbildnern nicht mehr. Denn bereits am kommenden Freitag stellen sich die Darsteller bei der Castpräsentation vor. Direkt im Anschluss beginnt das Kreativteam um Regisseur Cornelius Baltus mit der Arbeit, zunächst auf der Probebühne. Anfang kommender Woche steht die Cast dann zum ersten Mal auf der umgebauten Bühne. Die Premiere der amüsanten Parodie auf das Vampirgenre wird am 25. Februar gefeiert.

Wie sehr sich die Stuttgarter auf den Einzug der Vampire freuen, zeigt der einmalige Vorverkaufsrekord. Bereits Anfang des Jahres wurden mehr als 180.000 Tickets verkauft. Damit übertrifft das Musical alle bisher in Stuttgart erreichten Musical-Vorverkaufszahlen. Der Ansturm auf das Stück übertrifft nach den Worten von Johannes Mock-O`Hara, Geschäftsführer von Stage Entertainment Deutschland, alles, was bisher da war: “Die Vorfreude des Publikums zeigt den einmaligen Stellenwert vom Tanz der Vampire für die ganze Region. Hier gehören die Vampire einfach hin!“

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